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Feuerwehr: Mindestens zehn Tote bei Brand in ehemaligem Hotel in Brasilien
Bei einem Brand in einem von Obdachlosen bewohnten früheren Hotel im Süden Brasiliens sind am Freitag mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Nach dem Feuer in der Stadt Porto Alegre seien vor Ort zehn Todesopfer gefunden worden, teilte die Feuerwehr des Bundesstaates Rio Grande do Sul mit. Das ehemalige Hotel war demnach "illegal" von Obdachlosen bewohnt worden.
Nach Angaben der Feuerwehr bemühten sich am Brandort Forensiker darum, die Todesopfer zu identifizieren und die Brandursache festzustellen. Auf von brasilianischen Medien veröffentlichten Bildern war ein dreistöckiges Gebäude zu sehen, das in Flammen stand. Bürgermeister Sebastião Melo schrieb im Onlinedienst X, es seien viele Verletzte ins Krankenhaus gebracht worden, nannte aber keine Zahl. Örtliche Medien sprachen von elf Verletzten, von denen sich einige in einem ernsten Zustand befänden.
Der Gouverneur von Rio Grande do Sul, Eduardo Leite, erklärte auf X, das Feuer sei gegen 02.00 Uhr morgens (07.00 Uhr MESZ) ausgebrochen. Die Feuerwehr sei mit fünf Löschfahrzeugen und Dutzenden Einsatzkräften an den Brandort geeilt.
Leite erklärte weiter, er sei "zutiefst schockiert" über das Unglück. "Wir werden diese Tragödie aufarbeiten und uns um die Ermittlung der Ursachen bemühen", versicherte er auf X und sprach den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl aus.
Der Abgeordnete Matheus Gomes aus dem Parlament von Rio Grande do Sul warf der Stadtverwaltung von Porto Alegre vor, sie habe Mittel für die Obdachlosenunterkunft bereitgestellt, obwohl es seit Jahren Vorwürfe wegen "Unregelmäßigkeiten" gegeben habe. "Es ist notwendig, nicht nur den Brand zu untersuchen, sondern auch das, was zu dieser angekündigten Tragödie geführt hat", erklärte Gomes auf X.
M.King--AT