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Zahl illegaler Wolfstötungen in Sachsen binnen einem Jahr auf vier verdoppelt
Die Zahl illegaler Wolfstötungen in Sachsen hat sich innerhalb eines Monitoringjahres verdoppelt. In dem noch bis zum 30. April laufenden Beobachtungszeitraum seien vier illegal getötete Tiere entdeckt worden, teilten das sächsische Landeskriminalamt (LKA) und das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie am Dienstag in Dresden mit. Im Vorjahreszeitraum waren es noch zwei gewesen.
Weil es sich bei allen Fällen um Zufallsfunde handle, sei von einer höheren Dunkelziffer auszugehen. Drei der vier Tötungen ereigneten sich im Landkreis Bautzen, eine im Landkreis Görlitz. Zwei der Tiere wurden durch illegalen Beschuss getötet, die beiden anderen verendeten an Verletzungen durch ausgelegte Köder.
In allen vier Fällen ermittelt das LKA. Mit Blick auf die Köder und eine gefundene Schlagfalle riefen die Behörden Hundebesitzer in den betroffenen Landkreisen dazu auf, ihre Haustiere anzuleinen.
Insgesamt stieg die Zahl der tot gefundenen Wölfen im Bundesland seit dem Jahr 2000 auf 206. Im laufenden Beobachtungszeitraum wurden bereits 31 tote Tiere registriert. Die meisten tot aufgefundenen Wölfe verendeten bei Verkehrsunfällen.
T.Perez--AT