-
"Katastrophales Jahr": Schweizer Gletscher verloren 2026 mehr als fünf Prozent Eis
-
Trump droht früherem Fed-Chef Powell mit neuen Ermittlungen
-
Israel: Flydubai-Maschine entgeht laut Regierung knapp einem Terroranschlag
-
Bühl eröffnet: Bayern-Frauen feiern ersten Königsklassen-Sieg
-
US-Richterin billigt Übernahme von Warner Bros. durch Paramount
-
US-Verteidigungsminister Hegseth: Zahl der Offiziere um 20 Prozent reduziert
-
Wadephul sieht EU-Erweiterung auf westlichem Balkan als "Nagelprobe für Europa"
-
Streit eskaliert: Ronaldo reist aus Trainingslager ab
-
Dominante Magdeburger sorgen für erste Kieler Niederlage
-
Dreierpack als Kapitän: Tresoldi überragt auf Malta
-
Linnemann weist Pflege-Forderungen der SPD zurück: Kostendeckel wäre "gefährlich"
-
Merz bekräftigt Reformkurs - und macht Tempo bei Arbeitsmarktreform
-
"Dummheit": Klopp hält Plädoyer gegen Rassismus
-
Indonesien: Behörden zerstören Gefängnis-"Villen" mit Luxusausstattung
-
Großeinsatz an Luftwaffenstützpunkt: London sieht "starke Hinweise" auf iranische Beteiligung
-
Auch die Schweiz entzieht Infantino die Unterstützung
-
Gegen Serbien: Klopp bringt weitere Debütanten - Urbig im Tor
-
Tennessee: US-Gericht setzt erste Hinrichtung einer Frau seit 200 Jahren aus
-
Berliner SPD erwartet Erklärung zu Eralps Mitgliedschaft bei Roter Hilfe
-
Ärmelkanal-Unglück mit 31 Toten: Schleuser zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt
-
Tippfehler in Trumps Abkommen für "Superintelligenz" sorgt für Spott
-
Deutschlandticket wird ab 2027 teuer
-
Volkswagen kündigt zahlreiche Tarifverträge - Gewerkschaft protestiert
-
Bundeskabinett beschließt Pflegereform - Beitragserhöhung für 2027 abgewendet
-
Elterngeldreform: Prien bereit für nochmalige Prüfung der Sparmaßnahmen
-
Antisemitismusvorwurf gegen Bardella: Macron nennt Äußerungen "inakzeptabel"
-
Milliardenklage nach abgesagter Übernahme von VW durch Porsche scheitert endgültig
-
Mehr als hundert Objekte durchsucht: Bundesweite Razzia in Reinigungsgewerbe
-
Netanjahu: Copilot wollte Flydubai-Maschine zum Absturz bringen
-
Sechs Jahre Haft wegen Schwarzarbeit in großem Stil in Hessen
-
Schlotterbeck erleidet Knöchelverletzung
-
Freispruch für neun Polizisten in Duisburger Prozess um Fesselung von Flüchtling
-
Krise in Rumänien: Wahl von neuem Regierungschef im Parlament erneut gescheitert
-
Verkehrsminister: Preis vom Deutschlandticket steigt ab 2027 auf 66,80 Euro
-
Prozess gegen 34-Jährige wegen IS-Mitgliedschaft in Düsseldorf begonnen
-
Volkswagen kündigt zahlreiche Tarifverträge zum Jahresende
-
Hessen: Wegen Anschlagsplans verurteilter früherer Soldat Franco A. aus Haft entlassen
-
Höchster Wert seit Ende 2023: Inflationsrate steigt voraussichtlich auf 3,3 Prozent
-
Nach Festnahme in Hessen: Mutmaßlicher früherer IS-Kämpfer in Haft
-
Gericht: Berliner Tiktokerin darf Schwein nicht in Altbauwohnung halten
-
Kiew: Russland startet vor Wintereinbruch neue Offensive gegen Energieinfrastruktur
-
Berufungsgericht in Ungarn verringert Haftstrafe für Maja T. auf sieben Jahre
-
Bundeskabinett beschließt Pflegereform - aber weiter Kritik
-
Milliardenklage nach gescheiterter Übernahme von VW durch Porsche scheitert endgültig
-
Ostbeauftragte: Ungleich verteilte Finanzen erschweren Aufstieg im Osten
-
Endgültiges Ergebnis bestätigt Wahlausgang in Mecklenburg-Vorpommern
-
Leichenschändungen in Klinik: Fünf Jahre Haft für 40-Jährigen in Bielefeld
-
"Rheinische Post": Deutschlandticket kostet ab kommendem Jahr 66,80 Euro pro Monat
-
Freundin in Streit mit Faustschlägen getötet: 46-Jähriger in Berlin verurteilt
-
Nach mehr als einem Jahrzehnt: USA beenden Anti-IS-Militäreinsatz im Irak
Recherche bringt H&M und Zara mit Menschenrechtsverstößen in Brasilien in Verbindung
Recherchen einer britischen Umweltorganisation bringen die Bekleidungsunternehmen H&M und Zara mit schweren Menschenrechtsverletzungen in Brasilien in Verbindung. Die Unternehmen sollen Baumwolle bezogen haben, für deren Anbau es zu massiver Entwaldung, Landraub, Korruption und Gewalt gekommen war, wie die Organisation Earthsight am Donnerstag erklärte. H&M und Zaras Mutterunternehmen Inditex erklärten, sie nähmen die Vorwürfe ernst.
Die Angaben von Earthsight basieren auf Satellitenaufnahmen, Gerichtsentscheidungen, Exportregistern und Recherchen vor Ort. Demnach können mindestens 816.000 Tonnen Baumwolle, die von 2014 bis 2023 von Brasilien nach Asien verschifft wurden, auf Farmen der Agrarkonzerne SLC Agricola und Horita zurückgeführt werden. Die beiden Unternehmen seien Gerichtsunterlagen zufolge für die illegale Rodung tausender Hektar Land in der Cerrado-Savanne verantwortlich, erklärten die Umweltschützer.
Die Baumwolle stammt demnach aus dem nordostbrasilianischen Bundesstaat Bahia und ging an acht asiatische Textilhersteller, die unter anderem für H&M und Zara produzieren. Die Baumwolle war laut Earthsight von dem führenden Zertifizierungsunternehmen Better Cotton als ethisch einwandfrei gekennzeichnet worden. Das Zertifizierungssystem habe offensichtlich schwerwiegende Mängel, kritisierten die Umweltschützer.
Cerrado ist die artenreichste Savanne der Erde. Die brasilianische Agrarindustrie breitet sich dort jedoch zunehmend aus und zerstört das Ökosystem. Brasilien ist der weltweit größte Exporteur von Rindfleisch und Sojabohnen und produziert auch zunehmend Baumwolle. Inzwischen sind nur noch die USA ein größerer Produzent. Diese Entwicklung hat die Umweltzerstörung in dem Gebiet stark beschleunigt.
Earthsight prangerte eine "ruinöse Mischung aus Korruption, Gier, Gewalt und Straflosigkeit", die zu einem "eklatanten Raub von öffentlichem Land und zur Enteignung lokaler Gemeinschaften geführt hat". Das Zertifizierungsunternehmen Better Cotton erklärte, es habe eine unabhängige Prüfung der "höchst besorgniserregenden" Vorwürfe angestrengt und werde eine Zusammenfassung der Ergebnisse veröffentlichten.
Der brasilianische Baumwollproduzentenverband (ABRAPA) erklärte, er habe mit den betreffenden Erzeugern zusammengearbeitet, um die Vorwürfe der Umweltschützer zu widerlegen. "Leider wurde dies weitgehend ignoriert", erklärte der Verband. "ABRAPA verurteilt unmissverständlich alle Praktiken, die den Umweltschutz untergraben, die Menschenrechte verletzen oder den lokalen Gemeinschaften schaden."
S.Jackson--AT