-
Plan zur Regierungsumbildung in Kiew: Selenskyj will politische Strategie ändern
-
99 Badetote im Juni: Forderungen nach mehr Schwimmkursen
-
Gedenkmarsch in Nizza für Opfer des Lkw-Attentats vor zehn Jahren
-
US-Armee: Schiffsverkehr durch Straße von Hormus fließt weiter
-
Umstrittenes Gremium: Syrisches Übergangsparlament zu erster Sitzung zusammengetreten
-
Nach Geiselnahme in Berliner Supermarkt: Entscheidung über Haftbefehl erwartet
-
Gut 22.000 künstliche Glatzen: Skurriler Rekord bei Konzert von US-Rapper Pitbull
-
Rekordmann Márquez feiert zehnten MotoGP-Sieg am Sachsenring
-
Prien will Bezugszeit beim Unterhaltsvorschuss einschränken
-
Neue US-Angriffe und iranische Vergeltungsattacken - Teheran schließt Straße von Hormus
-
Selenskyj kündigt Regierungsumbildung in Kiew an - Ministerpräsidentin soll gehen
-
Hitzewelle in Frankreich: Höchste Warnstufe für 26 Millionen Menschen ausgerufen
-
Steinmeier verteidigt hohe Kosten für Schloss Bellevue
-
Trump-Verbündeter und Russland-Kritiker Lindsey Graham im Alter von 71 Jahren gestorben
-
Steinmeier lobt Reformpaket der schwarz-roten Koalition
-
Нуша Аубель і Потсдам: довіра втрачена
-
Feuerwehr rettet 20 Fische nach Verkehrsunfall auf hessischer Autobahn
-
努莎·奧貝爾與波茨坦:先前的信任已蕩然無存
-
Merz: Verstorbener US-Senator Graham war ein Freund Deutschlands
-
Waldbrand in Andalusien weitgehend unter Kontrolle - erste Evakuierte kehren zurück
-
Selenskyj "zutiefst betrübt" über Tod von US-Senator Graham
-
Die Hitze ist zurück - zumindest im Südwesten Deutschlands
-
Zwei Tote bei Schusswechsel mitten auf Salsa-Festival in Toronto
-
Hitzewelle treibt Absatz von Klimaanlagen in die Höhe
-
Frau mit Kinderwagen stirbt bei Bahnunglück nahe Heilbronn - Kleinkind unverletzt
-
Iranische Zeitung setzt Merz auf Liste für Vergeltung wegen Chameneis Tod
-
Vorbehalte in Ost-SPD gegen Rentenpläne der Bundesregierung
-
Nach Brand in Kabelschacht: Züge auf Strecke Köln-Düsseldorf fahren wieder
-
Katars ehemaliger Emir Scheich Hamad gestorben
-
US-Senator und Trump-Verbündeter Lindsey Graham im Alter von 71 Jahren gestorben
-
VW-Chef Blume will Werksschließungen möglichst vermeiden
-
Noosha Aubel und Potsdam: Der Vertrauensvorschuss ist verspielt
-
99 Badetote im Juni: So viele wie seit 2003 nicht
-
Tod von britischer Ex-Ministerin: 28-Jähriger wegen Mordverdachts festgenommen
-
Republikanischer US-Senator Lindsey Graham im Alter von 71 Jahren gestorben
-
Neue US-Angriffe auf den Iran - Teheran greift Golfstaaten an und schließt Straße von Hormus
-
Tausende protestieren gegen Bauprojekt von Trump-Familie in Albanien
-
Wimbledons neue Königin Noskova: "Werde paar Tage brauchen"
-
Nachfolger Zverev? Stich "ziemlich emotionslos"
-
Sieg in Überzahl: Messi und Co. mit Mühe ins Halbfinale
-
Iran verkündet Sperrung von Straße von Hormus - USA starten neue Angriffe
-
US-Militär: Neue Angriffe gegen den Iran gestartet
-
"Hey Jude": Starker Bellingham schießt England ins WM-Halbfinale
-
Zweimal Bellingham: England ringt Norwegen nieder
-
Irans Revolutionsgarden: Straße von Hormus "bis auf Weiteres" geschlossen
-
Sturm tritt ab: Niederlage gegen Stein im letzten Kampf
-
Gluthitze in Frankreich: Touristenattraktionen wie der Eiffelturm schließen früher
-
Deutsche U19 verliert EM-Finale gegen Spanien
-
Acht Tote bei russischen Angriffen auf Ukraine - Selenskyj fordert rasche Patriot-Lizenz
-
Fortschritte im Kampf gegen tödlichen Waldbrand in Andalusien
Zugunglück in Griechenland: Manipulationsvorwürfe bringen Regierung unter Druck
Gut ein Jahr nach dem Zugunglück in Griechenland mit 57 Toten ist die Regierung des Landes durch Vorwürfe der Manipulation von Beweismitteln unter Druck geraten. Die Zeitung "To Vima" berichtete am Sonntag, an die Öffentlichkeit gelangte Aufzeichnungen von Gesprächen zwischen Bahnmitarbeitern am Tag des Unglücks seien verfälscht gewesen. Mit den Manipulationen sollte demnach der Eindruck erweckt werden, dass das Unglück allein durch menschliches Versagen verursacht worden sei.
Mehrere Oppositionsparteien des linksgerichteten Lagers kündigten daraufhin ein Misstrauensvotum gegen die konservative Regierung im Parlament an. "Es gibt nur einen Weg: ein Misstrauensvotum", erklärte der Vorsitzende der sozialdemokratischen Pasok, Nikos Androulakis. Die größte Oppositionspartei, die linksgerichtete Syriza, forderte Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis zum Rücktritt auf.
Die Regierung bezeichnete die Anschuldigungen als "gegenstandslos" und erklärte, sie würde ein Misstrauensvotum begrüßen. "Dieser vulgäre Versuch wird scheitern", zeigte sich Regierungssprecher Pavlos Marinakis sicher. Die Regierung verfügt über eine Mehrheit von 158 der 300 Sitze im Parlament, so dass ein Misstrauensvotum in der Tat keine großen Erfolgsaussichten hätte.
Bei dem schwersten Bahnunglück in der Geschichte des Landes waren am 28. Februar 2023 nahe der zentralgriechischen Stadt Larissa ein Güterzug und ein Passagierzug kollidiert, nachdem sie bereits 19 Minuten lang auf demselben Gleis gefahren waren. 57 Menschen wurden getötet und viele weitere verletzt.
In einer der nach dem Unglück veröffentlichten und nun umstrittenen Aufzeichnungen erteilt der Stationsvorsteher einem nicht namentlich genannten Lokführer die Freigabe für die Nutzung eines Gleises. Wie "To Vima" nun berichtete, sprach der Stationsvorsteher in der Passage jedoch mit dem Fahrer eines früheren Zuges und nicht jenes Zuges, der dann verunglückte. Um dies zu vertuschen, sei der Name des Lokführers absichtlich entfernt worden.
Wer die mutmaßliche Manipulation vornahm, ist unklar. Laut "To Vima" könnten jedoch Unbefugte Zugriff auf Beweismaterial bekommen haben, das nur den Ermittlern zur Verfügung stehen darf.
Mitsotakis hatte bereits im vergangenen Jahr Zorn auf sich bezogen, als er sagte, "alles" deute auf menschliches Versagen als Unglücksursache hin. Die griechische Bahn leidet unter erheblichen strukturellen Mängeln, ihre Modernisierung kommt nur langsam voran.
Wegen des Unglücks soll mehr als 30 Mitarbeitern von Bahn und Behörden der Prozess gemacht werden. Der Prozess wird voraussichtlich im Juni beginnen. Parallel zu den Ermittlungen der Justiz gab es eine parlamentarische Untersuchung des Unglücks, die vor wenigen Tagen abgeschlossen wurde.
Oppositionsvertreter zeigten sich empört darüber, dass im Untersuchungsergebnis keine hochrangigen Politiker für das Unglück mitverantwortlich gemacht werden. Sie kritisierten, dass wichtige Zeugen nicht angehört worden seien, und warfen der Regierung Vertuschungsversuche während der Untersuchung vor.
W.Nelson--AT