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Weiteres Urteil in Fall von ermordetem Schneider aus Moers: Lebenslang für Exfrau
Im Fall eines Mordes an einem Schneider aus Moers in Nordrhein-Westfalen hat das Landgericht Kleve am Montag ein weiteres Urteil gefällt. Die frühere Ehefrau des Getöteten wurde nach Angaben einer Gerichtssprecherin wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Sie soll die Drahtzieherin der Gewalttat gewesen sein. Ein Freund des Ermordeten wurde bereits im vergangenen Jahr zu lebenslanger Haft verurteilt.
Mit dem Urteil folgte das Gericht der Forderung der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte einen Freispruch beantragt. Das Gericht kam demnach zu dem Urteil, dass die Angeklagte den Auftrag für den Mord an ihrem früheren Ehemann gegeben hatte.
Der 56-jährige Schneider war im September 2022 spurlos nach der Rückkehr von einem Urlaub in der Türkei verschwunden. Im November wurde dann die zerstückelte Leiche des Manns in einem Wald in Moers gefunden. Das Landgericht kam in einem ersten Urteil in dem Mordfall im Oktober zu der Überzeugung, dass der Freund des Ermordeten den Mord begangen hatte.
Demnach sollte der Mann seinen Freund vom Flughafen abholen und nach Hause fahren. In der Wohnung habe der Mann dann sein Opfer nach dem Verbleib von Gold gefragt, das der 56-Jährige nach Scheitern der Ehe zu Unrecht für sich behalten haben soll. Nach dem Verrat des Goldverstecks erschoss er sein Opfer.
A.Williams--AT