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Größte Brände in der Geschichte von Texas: Zwei Tote
Bei den größten Busch- und Waldbränden in der Geschichte von Texas gibt es inzwischen zwei Todesopfer. Eine 44-jährige Frau geriet im Nordwesten des US-Bundesstaats mit ihrem Wagen in die Flammen. Sie wurde zwar zunächst gerettet, erlag aber später im Krankenhaus ihren Verletzungen, wie das texanische Sicherheitsministerium am Donnerstag laut Lokalmedien mitteilte. Bereits zuvor war in dem Ort Stinnett eine 83-jährige durch die Feuerkatastrophe gestorben.
Nach Angaben der texanischen Forstbehörde wüteten in der wegen ihrer Form auf der Landkarte als "Panhandle" (Pfannenstiel) bezeichneten Region im Nordwesten von Texas weiterhin fünf Großbrände. Das größte davon ist das "Smokehouse Creek Fire", das mit einem anderen Brand verschmolz und bereits 4350 Quadratkilometer Fläche vernichtete.
Es handelt sich damit um den größten Wald- und Buschbrand der texanischen Geschichte. Das zuvor größte Feuer war der sogenannte East Amarillo Complex von 2006 mit einem Ausmaß von 3710 Quadratkilometern.
Das "Smokehouse Creek Fire" konnte bis Donnerstag laut der Forstbehörde lediglich zu drei Prozent eingedämmt werden. Im gesamten Bundesstaat Texas wurden den Angaben zufolge durch insgesamt elf Brände mehr als 5000 Quadratkilometer Fläche zerstört. US-Präsident Joe Biden machte am Donnerstag bei einem Besuch der texanischen Stadt Brownsville an der Grenze zu Mexiko den Klimawandel für die Brände verantwortlich.
Die Feuer werden von für die Jahreszeit ungewöhnlich warmen Temperaturen begünstigt und von starkem Wind angefacht. Der texanische Gouverneur Greg Abbott rief für 60 Verwaltungsbezirke den Katastrophenfall aus. Nahe der Stadt Amarillo musste am Dienstag wegen der Feuer eine Atomwaffenfabrik kurzzeitig ihren Betrieb einstellen. In Stinnett wurden nach Behördenangaben mindestens 20 Gebäude von dem Feuer zerstört, auch in mehreren weiteren Ortschaften gingen Häuser in Flammen auf.
K.Hill--AT