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Prozess um Mord an Ehefrau in Brandenburg: Angeklagter bestreitet Tatvorwürfe
Ein 42-Jähriger muss sich in Brandenburg wegen des Vorwurfs des Mordes an seiner Ehefrau vor Gericht verantworten. Zum Prozessauftakt vor dem Landgericht Frankfurt an der Oder bestritt der Angeklagte am Mittwoch die Tatvorwürfe, wie ein Gerichtssprecher sagte.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, am 22. April 2020 in Bernau seine damals bereits von ihm getrennt lebende Ehefrau getötet zu haben. Der Angeklagte soll die Tat aus Frust über die Trennung und die neue Beziehung seiner Frau begangen haben.
Die Leiche der 32-Jährigen wurde im Flüsschen Panke am Radweg Berlin-Usedom gefunden. Der Radweg verläuft dort zwischen Mehrfamilienhäusern und der S-Bahntrasse. Der Ehemann der Frau war zunächst flüchtig.
Auf Grundlage eines durch die Staatsanwaltschaft Frankfurt an der Oder erwirkten internationalen Haftbefehls wurde der mutmaßliche Täter dann Ende September vergangenen Jahres auf dem Flughafen in Wien festgenommen. Zuvor hielt sich der Beschuldigte mehrere Monate in Thailand auf. Der Mann wurde nach Deutschland ausgeliefert und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Für den Prozess sind weitere Verhandlungstermine bis Ende Mai angesetzt.
W.Moreno--AT