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Neue Bilanz: Ein Toter und 21 Verletzte bei Schüssen bei Super-Bowl-Parade in Kansas
Bei den Schüssen während der großen Parade zum Super-Bowl-Sieg der Kansas City Chiefs sind nach neuen Angaben ein Mensch getötet und 21 weitere verletzt worden. Dazu zählten acht Menschen mit "unmittelbar lebensbedrohlichen" Verletzungen und sieben mit "lebensbedrohlichen Verletzungen", teilte der Feuerwehrchef von Kansas City, Ross Grundyson, am Mittwoch (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz mit. Sechs Menschen hätten leichtere Verletzungen erlitten.
Zunächst hatte die Feuerwehr von neun Verletzten gesprochen, von denen drei in Lebensgefahr schwebten und fünf schwer verletzt seien. Vor Bekanntgabe der neuen Verletztenzahl hatte das Children's-Mercy-Krankenhaus der Nachrichtenagentur AFP mitgeteilt, dass es mindestens zwölf Opfer des Schusswaffenangriffs behandele. Darunter seien elf Kinder, von denen neun Schusswunden erlitten hätten.
Die Polizeichefin von Kansas City, Stacey Graves, sagte bei der Pressekonferenz, nach dem Vorfall in der Stadt im US-Bundesstaat Missouri sei ein dritter Verdächtiger festgenommen worden.
Hunderttausende Menschen hatten am Mittwoch in einem Meer aus rotem und goldenem Konfetti die Chiefs gefeiert, die auf einer drei Kilometer langen Strecke durch die Straßen von Kansas City zogen. Die Mannschaft hatte am Sonntag (Ortszeit) in Las Vegas den Super Bowl, das Finalspiel der American-Football-Profiliga NFL, gegen die San Francisco 49ers gewonnen.
Die Schüsse lösten Panik unter den vielen Fans aus. Die Kansas City Chiefs verurteilten den Schusswaffenangriff. "Wir sind zutiefst traurig über diesen sinnlosen Akt der Gewalt", erklärte das Football-Team.
P.Hernandez--AT