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Frankreich exportierte 2023 zehn Prozent weniger Wein und Spirituosen
Vor dem Hintergrund der Inflation in vielen Ländern hat Frankreich 2023 zehn Prozent weniger Wein und Spirituosen exportiert als im Jahr zuvor. "Seit 2009 haben wir nicht mehr so wenig Wein exportiert", sagte Gabriel Picard vom französischen Verband der Exporteure von Wein und Spirituosen am Dienstag in Paris. Wegen der höheren Preise sei der Wert der exportierten Getränke allerdings nur um sechs Prozent auf 16,2 Milliarden Euro zurückgegangen.
Die USA sind demnach weiterhin mit Abstand der größte Kunde für französische Weine und Spirituosen. Allerdings hätten viele US-Händler wegen der Inflation zunächst die Bestände abgebaut. Daher seien die Wein-Importe aus Frankreich in den USA im Wert um 22 Prozent zurückgegangen.
"Dies ist eine Warnung für unsere Unternehmen", sagte Picard. Die französischen Produzenten müssten sich weiterhin an die Bedürfnisse der Konsumenten und des Marktes anpassen. Dazu zählten etwa auch Wein in Dosen oder in Flaschen mit Schraubverschlüssen.
P.A.Mendoza--AT