-
Fortschritte im Kampf gegen tödlichen Waldbrand in Andalusien
-
Infantino über WM mit 64 Teams: "Wird diskutiert"
-
Wimbledon: Noskova gewinnt tschechisches Finale
-
Umstrittenes Weltkriegsgedenken: Polen baut Denkmal für Opfer ukrainischer Kampfgruppe
-
Staatsschutz ermittelt zu Anschlag auf Kabelschacht der Deutschen Bahn in NRW
-
LPGA: Haeran schreibt mit 60er-Runde Major-Geschichte
-
Sechs Tote und Dutzende Verletzte bei russischen Angriffen auf die Ukraine
-
Merlier auch in Bergerac der Sprinterkönig - Ackermann Siebter
-
Südafrikas WM-Teilnehmer Adams mit 25 Jahren verstorben
-
Gut 21.000 künstliche Glatzen: Skurriler Rekord bei Konzert von US-Rapper Pitbull
-
Widerstand gegen Forderungen nach Aufschub bei Klimazielen aus Grünen und SPD
-
DFB mit Klopp über "Eckpunkte eines Vertrages" einig
-
Chamenei kündigt Rache für Tötung seines Vaters an - Trump droht Iran mit Vernichtung
-
WDR: Linksextreme Gruppe bekennt sich zu Anschlag auf NRW-Bahnstrecke
-
Fortschritte bei Kampf gegen tödlichen Waldbrand in Andalusien
-
Verletzte bei russischen Angriffen auf Kiew - Selenskyj fordert rasche Patriot-Lizenz
-
Irans oberster Führer droht mit Rache für Tötung seines Vaters
-
Pilot bei Absturz von Ultraleichtflugzeug in Niedersachsen verletzt
-
Grüne pochen auf Festhalten an Treibhausgasneutralität bis 2045
-
252 Millionen: Wembanyama verlängert bei den Spurs
-
Nach dem Tod von britischer Ex-Ministerin festgenommener Mann wieder frei
-
Geiselnahme in Berliner Supermarkt: Polizei überwältigt Täter mit Taser
-
Selenskyj: Elf Verletzte bei russischen Angriffen auf ukrainische Hauptstadt Kiew
-
Vor Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD bekräftigt Ziel Regierungsübernahme
-
6600 Hektar Land durch Waldbrand in Spanien zerstört - Wetterbedienungen bessern sich
-
Grüne schlagen für Sommerferien 49-Euro-Ticket für Familien vor
-
Kane plaudert über "surreales" Treffen mit Trump beim Golf
-
Geiselnahme in Berlin beendet - Täter mit Taser überwältigt
-
Branchenverbände schlagen System zur Kennzeichnung von KI-erzeugter Musik vor
-
Berichte: USA fordern Ende der Angriffe in Straße von Hormus und stellen Iran Ultimatum
-
Mehr als 14.000 Menschen bringen sich in Taiwan vor Taifun "Bavi" in Sicherheit
-
Schnieder räumt Defizite bei Generalsanierungen von Bahnstrecken ein
-
Bericht: Regierung sieht hohe Dunkelziffer bei Sozialleistungsbetrug
-
Vinicius Júnior entschuldigt sich bei Fans
-
Mission Klopp: DFB-Spitze trifft sich mit Wunsch-Bundestrainer
-
Geiselnahme in Berlin: Mann hält Frau in Supermarkt seit Stunden in seiner Gewalt
-
Trump: Iran wird bei Mordanschlag auf mich "vollständig vernichtet"
-
Aldag kritisiert Evenepoel: "Absolut unnötig"
-
"Bleibe hungrig": Zverev hat Lust auf Nachschlag
-
Wadephul kündigt gemeinsame Libanon-Initiative mit Frankreich an
-
Havanna-Syndrom: US-Regierung zahlt Betroffenen erste Entschädigungen
-
Klöckner kritisiert Fokus von Bundestagsabgeordneten auf Online-Netzwerke
-
Nach Trump-Drohung verschobene Brücken-Öffnung nach Kanada soll nun stattfinden
-
Zum zweiten Mal in fünf Tagen: Neuer landesweiter Stromausfall in Kuba
-
Hunderte Babys in Peru nach Norwegens Fußballstar Erling Haaland benannt
-
Trump-Regierung weicht Artenschutzgesetz auf
-
Erstmals seit vier Jahren: Harry und Familie von Charles und Camilla empfangen
-
Rufe nach Aufschub der Klimaneutralität Deutschlands um fünf Jahre
-
Zahl der Erdbeben-Toten in Venezuela steigt auf über 4000
-
Apple verklagt OpenAI wegen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen
Nach mutmaßlich rassistischen Vorfällen: Ermittlungen gegen Polizisten aus Mölln
Ein Polizist aus Mölln in Schleswig-Holstein soll über Jahre hinweg im Dienst immer wieder rassistisch und diskriminierend über Ausländer oder Menschen mit Migrationshintergrund gesprochen haben. Bei einer Streifenfahrt soll er außerdem nationalsozialistisches Gedankengut geäußert haben, wie der Leiter der Polizeidirektion Ratzeburg, Bernd Olbrich, am Freitag vor Journalisten sagte. Es läuft ein Disziplinarverfahren und der Möllner Polizist wurde vorläufig des Dienstes enthoben.
Seine Verfassungstreue steht den Angaben nach in Frage. Der erste Verdacht kam demnach im Jahr 2022 auf. Im Mai sei der Beamte mit einem anderen Polizisten Streife gefahren. Während der Fahrt habe er Bemerkungen gemacht, die auf seinen Kollegen "verstörend" gewirkt hätten und ihm inakzeptabel erschienen seien. Das mutmaßlich Gesagte sei nationalsozialistisch, diskriminierend, herabwürdigend und menschenverachtend gewesen.
Der andere Polizist wandte sich an die Antirassismus- und Wertebeauftragten der Landespolizei, wie Olbrich weiter schilderte. Die Behördenleitung der Polizeidirektion Ratzeburg habe sowohl ein Strafverfahren als auch ein Disziplinarverfahren gegen den Polizisten veranlasst, der sich diskriminierend geäußert haben soll.
Das Strafverfahren wegen des Verdachts der Volksverhetzung sei mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt worden, da die mutmaßlichen Äußerungen nicht öffentlich gemacht wurden. Polizisten stehen aber in einem öffentlich-rechtlichen Dienst- und Treueverhältnis zum Staat, wie Olbrich betonte. Da die Verfassungstreue des Polizisten "erheblich in Frage gestellt" gewesen sei, habe es im Zusammenhang mit dem Disziplinarverfahren eine Durchsuchung bei ihm gegeben.
Dabei seien Datenträger beschlagnahmt worden. Die Auswertung habe dazu geführt, dass die straf- und dienstrechtlichen Verdachtsmomente gegen den Polizisten erweitert worden seien. Den Angaben nach wird gegen ihn strafrechtlich wegen des Verdachts unterschiedlicher Betrugsdelikte, zahlreicher Indiskretionsdelikte und datenschutzrechtlicher Verstöße ermittelt. Auch das Disziplinarverfahren sei um diese Aspekte ausgedehnt worden. Weiter stehe aber der Verdacht der fehlenden Verfassungstreue im Fokus.
Zudem habe die Auswertung Einblick in die Kommunikation des Polizisten mit Kollegen über einen Messengerdienst gegeben. Gegen sechs weitere Beamte bestehe der Verdacht straf- und dienstrechtlicher Verstöße, die allerdings weniger schwer wögen als die Vorwürfe gegen den zuerst genannten Polizisten: Hier gehe es beispielsweise um möglichen Arbeitszeit- und Versicherungsbetrug, Datenverstöße und in einem Fall ebenfalls um den Verdacht ausländerfeindlicher Äußerungen. Gegen sie wird ebenfalls straf- und dienstrechtlich ermittelt.
Hinweise anderer Polizisten verdichteten die Vorwürfe gegen den Hauptbetroffenen den Angaben zufolge. In der Folge seien auch gegen drei Führungskräfte der Polizeistation Disziplinarverfahren eingeleitet worden. Sie sollen die ausländerfeindlichen Äußerungen geduldet beziehungsweise sich in einem Fall daran beteiligt und auf einen Zeugen Einfluss genommen haben. Der Komplex sei der strafrechtlichen Bewertung durch die Staatsanwaltschaft zugeleitet worden, hieß es weiter.
Schleswig-Holsteins Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU) erklärte zu dem Fall, dieser sei "durch nichts zu entschuldigen oder zu rechtfertigen". Die Landespolizei Schleswig-Holstein stehe "für das Einhalten unserer Werte. Jegliches Fehlverhalten wird konsequent verfolgt", ergänzte sie.
A.Anderson--AT