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Drogenverstecke in Mietautos: Prozess in Düsseldorf begonnen
Weil sie Drogenverstecke in vermeintliche Mietautos eingebaut und diese dann zum Schmuggeln verwendet haben sollen, müssen sich zwei Angeklagte seit Dienstag vor dem Düsseldorfer Landgericht verantworten. Die zum Auftakt verlesene Anklage wirft den Männern unter anderem Unterschlagung, Geldwäsche und Drogenhandel vor. Aus dem Handel sollen insgesamt Taterträge von rund zweieinhalb Millionen Euro entstanden sein.
Laut Anklage sollen die 38- und 39-jährigen Männer die Autos mit den professionell eingebauten Schmuggelverstecken zum Schein auf eine Firma zugelassen und dann Mietverträge für die jeweiligen Fahrer ausgestellt haben. Dabei sei ihnen bewusst gewesen, dass mit den Autos Drogen geschmuggelt werden sollten.
Mithilfe der Mietverträge sollten die Mietwagen demnach bei möglichen Kontrollen unauffälliger erscheinen. Als Versteck wurde unter dem Fahrerraum eine Metallwanne angebracht. Unter dem Beifahrersitz war zudem eine Eisenplatte verbaut, die sich mit einem Magnetschalter öffnen ließ.
Die Anklage erwähnt zwei Fahrten eines gesondert Verfolgten aus dem Jahr 2019 aus den Niederlanden nach Deutschland. Dabei sollen in den Verstecken unter anderem mehrere Kilogramm Haschisch, Kokain und Ecstasy geschmuggelt worden sein. Den Angeklagten wird zudem vorgeworfen, Bargeld angenommen zu haben, das aus den Drogengeschäften stammte.
Das Verfahren hatte ursprünglich bereits im vergangenen Jahr begonnen, konnte wegen der Erkrankung eines Richters jedoch nicht fortgesetzt werden. Für den nun erneut begonnenen Prozess setzte das Gericht zunächst Verhandlungstage bis zum 12. März fest.
A.Ruiz--AT