-
Nach Trump-Drohung verschobene Brücken-Öffnung nach Kanada soll nun stattfinden
-
Zum zweiten Mal in fünf Tagen: Neuer landesweiter Stromausfall in Kuba
-
Hunderte Babys in Peru nach Norwegens Fußballstar Erling Haaland benannt
-
Trump-Regierung weicht Artenschutzgesetz auf
-
Erstmals seit vier Jahren: Harry und Familie von Charles und Camilla empfangen
-
Rufe nach Aufschub der Klimaneutralität Deutschlands um fünf Jahre
-
Zahl der Erdbeben-Toten in Venezuela steigt auf über 4000
-
Apple verklagt OpenAI wegen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen
-
Taylor Swift zahlt New York umgerechnet 140.000 Euro für Hochzeit
-
Merino rettet Spanien: Jetzt Giganten-Duell gegen Frankreich
-
Britische Polizei nimmt nach Tod von Ex-Ministerin Mordermittlungen auf
-
Regisseur Christopher Nolan hat für "KI-Schmodder" nichts übrig
-
US-Zeugen widersprechen ICE nach Todesschüssen auf Mexikaner
-
Djokovic plant Rückkehr nach Wimbledon
-
Berlins Finanz- und Kultursenator Evers für Wegner-Nachfolge nominiert
-
Prinz Harry und Familie erstmals seit 2022 von König Charles und Camilla empfangen
-
CDU-Kreise: Berlins Finanz- und Kultursenator Evers als Spitzenkandidat nominiert
-
Wimbledon: Zverev trifft im Finale auf Sinner
-
China erteilt Online-Gigant Shein Genehmigung für Börsengang in Hongkong
-
Medien: Dortmund einigt sich mit Barcelona über Adeyemi-Wechsel
-
Belgien will Straßenmaut für alle Autofahrer einführen
-
Gedenken in Polen an Massaker von Jedwabne von rechtsextremen Protesten überschattet
-
Südkoreas Halbleiterkonzern SK Hynix erfolgreich an der Wall Street gestartet
-
Scharfe Kritik im Bundestag an Plänen für Attestpflicht ab erstem Krankheitstag
-
Brasilien: Abholzung von Amazonas-Regenwald auf neuem Tiefstand
-
Wegner verzichtet auf CDU-Spitzenkandidatur bei Berlin-Wahl - Evers soll folgen
-
Britische Justiz entscheidet in Dieselgate-Klage größtenteils zugunsten der Hersteller
-
Nordrhein-westfälischer AfD-Landeschef Vincentz ist Spitzenkandidat für Landtagswahl
-
Bundeswehr will deutsches Feldlager in Erbil offenbar im September schließen
-
Merlier sprintet zum Sieg - Kanter Vierter
-
45-Jähriger in Hessen soll Mutter angezündet und getötet haben - Unterbringung
-
Berlin gibt grünes Licht für neue Gaskraftwerke - EU-Genehmigung steht aber noch aus
-
Trump: USA stimmen neuen Iran-Gesprächen auf Bitte Teherans zu
-
Verwirrung um mögliche Sichtung von Giftschlange in Rheinland-Pfalz
-
Trumps Käfigkampf: Acht Männer wegen mutmaßlicher Anschlagspläne angeklagt
-
Sieg gegen Fery: Zverev im Finale von Wimbledon
-
Bundestag beschließt Sportfördergesetz
-
Polizei warnt vor Giftschlange in rheinland-pfälzischem Linz
-
Fremdenfeindliche Gewalt: 38.000 Malawier haben Südafrika verlassen
-
Nach Commerzbank-Strafanzeige: Justiz lehnt Ermittlungsverfahren gegen Unicredit ab
-
Mindestens zwölf Tote bei verheerendem Waldbrand in Spanien - Opfer wohl Ausländer
-
Wahlfreiheit für den Heizungskeller: Neues Heizungsgesetz beschlossen
-
Drohnenabwehr und Datenspeicherung: Bundespolizei soll mehr Befugnisse bekommen
-
Gedenken und Proteste in Polen am Jahrestag von Massaker an Juden in Jedwabne
-
China, BYD und Fragen nach der Zukunft
-
Länder fordern Bewahrung der Schulpflicht
-
Wegner verzichtet auf CDU-Spitzenkandidatur bei Berlin-Wahl
-
Milliarden-Sparpläne der Koalition für Krankenkassen verabschiedet
-
"No-Go": Zwanziger warnt vor Red Bull-Bundestrainer Klopp
-
Toter auf Recyclinghof in Schleswig-Holstein wohl in Container auf Gelände gelangt
Familiendrama in Frankreich: Mann erschießt offenbar Frau und vier Kinder
Mutmaßliches Familiendrama an Weihnachten: Ein 33-jähriger Mann steht in Frankreich unter dem Verdacht, seine Frau und die vier gemeinsamen Kinder getötet zu haben. Der Mann sei unweit des Tatorts in Meaux kurz vor dem Haus seines Vaters festgenommen worden, hieß es am Dienstag aus Polizeikreisen. Demnach war der Mann bereits wegen innerfamiliärer Gewalt und psychischer Störungen bekannt.
Die Kriminalpolizei von Versailles leitete nach eigenen Angaben eine Untersuchung wegen Mordes an Minderjährigen unter 15 Jahren und Mordes durch einen Partner ein. Der mutmaßliche Täter sei noch nicht verhört worden, sagte der örtliche Staatsanwalt Jean-Baptiste Bladier. Er habe der Polizei gegenüber aber geäußert, er wisse, "warum er festgenommen worden" sei. Zudem habe er den Beamten "von seiner Unzufriedenheit und seinen Depressionen" erzählt. Zudem wies der mutmaßliche Täter Verletzungen an der Hand auf.
Behörden hatten die Leichen einer 35-jährigen Frau und ihrer Kinder im Alter von neun Monaten sowie vier, sieben und zehn Jahren am ersten Weihnachtsfeiertag in ihrer Wohnung in Meaux nahe Paris gefunden, wie Staatsanwalt Bladier erklärte. "Die Wohnung zeigte keine Anzeichen für einen Einbruch und der Vater war nicht anwesend." Die Beamten hätten auf einen Hinweis besorgter Verwandter gehandelt. Nachbarn berichteten demnach der Polizei von Schreien im Erdgeschoss in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember.
Nach der Alarmierung durch die Nachbarn brachen Polizisten den Angaben zufolge durch ein Schlafzimmerfenster in die Erdgeschosswohnung ein. Dort hätten sie einen "sehr gewalttätigen Tatort" vorgefunden. Aus Polizeikreisen hieß es, dass die Mutter im Flur gelegen habe. Die Kinder seien tot in ihren Zimmern, in der Küche und im Badezimmer aufgefunden worden. Dem Staatsanwalt zufolge erlitten die Frau und die beiden Mädchen "eine sehr hohe Anzahl an Messerstichen". Die beiden jüngeren Jungen seien möglicherweise erstickt worden.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war der Familienvater seit 2017 wegen Depressionen und psychotischem Verhalten in Behandlung. 2019 war er schon einmal festgenommen worden: Damals hatte er seiner schwangeren Freundin ins Schulterblatt gestochen und anschießend versucht, sich selbst zu töten. Die Frau habe sich aber geweigert, Anzeige gegen ihren Partner zu erstatten. Nach diesem Angriff unterzog sich der Mann laut Staatsanwalt erneut einer Behandlung, die Ermittlungen wurden eingestellt. Das Paar, das sich bereits aus der Schulzeit kannte, heiratete schließlich im Oktober.
Meaux liegt rund 45 Kilometer östlich von Paris. Am ersten Weihnachtsfeiertag legten zahlreiche Menschen Blumen vor der Wohnung der Familie ab. Die Frau sei freundlich gewesen, sagte ein 69-jähriger Anwohner, der seinen Nachnamen nicht nennen wollte. "Sie hat mit allen gesprochen."
In der Region Paris gab es in letzter Zeit eine Reihe von Kindstötungen. Ende November gestand ein 41-jähriger Mann aus Alfortville im Südosten der Hauptstadt, seine drei Töchter im Alter zwischen vier und elf Jahren getötet zu haben. Einen Monat zuvor tötete ein Polizist seine drei Töchter und sich selbst in Vémars nordöstlich von Paris.
Im Durchschnitt wird in Frankreich alle drei Tage eine Frau getötet. Im letzten Jahr wurden rund 118 Frauen durch ihren Partner oder Ex-Partner in Frankreich umgebracht. Aktivisten werfen den Strafverfolgungsbehörden vor, das Problem nicht ernst genug zu nehmen.
A.O.Scott--AT