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Mehr als 110 Tote bei Erdbeben im Nordwesten Chinas
Bei einem starken Erdbeben in China sind mehr als 110 Menschen ums Leben gekommen. Der staatliche Fernsehsender CCTV berichtete am Dienstag, bei dem nächtlichen Beben seien in der nordwestlichen Provinz Gansu rund 100 Menschen ums Leben gekommen und zahlreiche weitere Menschen verletzt worden. Betroffen war demnach auch die Stadt Haidong in der Nachbarprovinz Qinghai, wo den Angaben zufolge elf Menschen ums Leben kamen und mehr als hundert Menschen verletzt wurden.
Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, das Beben der Stärke 6,2 habe schwere Verwüstungen angerichtet. So seien Häuser zerstört worden, Menschen seien auf die Straßen gerannt, um sich in Sicherheit zu bringen. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke des Bebens zunächst mit 6,0 und später mit 5,9 an.
Die Behörden leiteten einen Rettungseinsatz ein. Chinas Staatschef Xi Jinping rief dabei zu großen Anstrengungen auf. China wird immer wieder von teils verheerenden Erdbeben erschüttert. 2008 kamen bei einem Beben der Stärke 7,9 in der Provinz Sichuan mehr als 87.000 Menschen ums Leben.
T.Sanchez--AT