-
Polizei warnt vor Giftschlange in rheinland-pfälzischem Linz
-
Fremdenfeindliche Gewalt: 38.000 Malawier haben Südafrika verlassen
-
Nach Commerzbank-Strafanzeige: Justiz lehnt Ermittlungsverfahren gegen Unicredit ab
-
Mindestens zwölf Tote bei verheerendem Waldbrand in Spanien - Opfer wohl Ausländer
-
Wahlfreiheit für den Heizungskeller: Neues Heizungsgesetz beschlossen
-
Drohnenabwehr und Datenspeicherung: Bundespolizei soll mehr Befugnisse bekommen
-
Gedenken und Proteste in Polen am Jahrestag von Massaker an Juden in Jedwabne
-
China, BYD und Fragen nach der Zukunft
-
Länder fordern Bewahrung der Schulpflicht
-
Wegner verzichtet auf CDU-Spitzenkandidatur bei Berlin-Wahl
-
Milliarden-Sparpläne der Koalition für Krankenkassen verabschiedet
-
"No-Go": Zwanziger warnt vor Red Bull-Bundestrainer Klopp
-
Toter auf Recyclinghof in Schleswig-Holstein wohl in Container auf Gelände gelangt
-
Bahnstrecke Hagen-Wuppertal-Köln wieder freigegeben
-
Albanische Regierung verteidigt Millionenausgaben im Zusammenhang mit Kanye-West-Konzert
-
Mindestens elf Tote bei verheerendem Waldbrand in Spanien - Ausländer unter Opfern
-
Sorbisches und wendisches Siedlungsgebiet: Streit über Zuordnung beendet
-
Bundestag beschließt einstimmig Aussetzung von Diätenerhöhung für Abgeordnete
-
Koalition bringt Sparpläne für Krankenkassen durch den Bundestag
-
Zehnjährige und Schulbegleiter totgefahren: Viereinhalb Jahre Haft in Köln
-
Länder fordern "Nur Ja heißt Ja"-Regelung im Sexualstrafrecht
-
Säuglingsleiche aus Klinik in Böblingen verschwunden - Fund in Wäscherei
-
Moskau will Ankara womöglich Verkauf von russischem Luftabwehrsystem erlauben
-
Nordirland: Islamfeindliche Holzkonstruktion während Entfernung angezündet
-
Bundestag beschließt neues Heizungsgesetz
-
Merz reist zu Treffen der Ukraine-Koalition und Militärparade nach Paris
-
"Spiegel": Bundeswehr schließt deutsches Feldlager in Erbil
-
Mission Klopp: DFB-Spitze unterwegs zum Wunsch-Bundestrainer
-
Passagier während Ryanair-Flugs nach Memmingen fast durch kaputtes Fenster hinausgezogen
-
Zwei Festnahmen bei Schlag gegen Menschenhandel mit Transmenschen
-
Neue Hitzewelle überrollt Deutschland: Temperaturen bis 38 Grad erwartet
-
BBL: Kapitän Christian Sengfelder verlässt Ulm
-
Druck auf Wegner wächst: Berliner CDU-Mitglieder wollen neuen Spitzenkandidaten
-
Sparpläne bei Volkswagen bleiben unklar - Absatz bricht weiter ein
-
Angriffe auf Häuser von Politikern: Griechische Polizei nimmt drei Verdächtige fest
-
Suchtgefahr: EU fordert Meta-Konzern zu Änderungen bei Instagram und Facebook auf
-
Bildungsministerium setzt Kulturprogramm für ärmere Kinder ab 2028 fort
-
Verheerender Waldbrand in Spanien: Mindestens elf Tote und 19 Vermisste
-
UNO: Süden der USA und Norden Chinas 2025 stark von Sand- und Staubstürmen getroffen
-
Bundestag beschließt umstrittene Krankenkassenreform - jetzt Bundesrat am Zug
-
Queerfeindlicher Angriff in Berlin: Staatsschutz ermittelt
-
Absatz von VW im zweiten Quartal um 8,6 Prozent eingebrochen
-
Zweijähriges Mädchen ertrinkt in Nordrhein-Westfalen in Weiher
-
Streit über Gemälde an Wuppertaler Hochhaus wird im Herbst vom BGH geklärt
-
Nach Schüssen auf Polizist in Göttingen: Polizei erteilt 40 Aufenthaltsverbote
-
Einsatzkräfte retten in Nordrhein-Westfalen Rehkitz aus Ruhr
-
Nach JU wollen auch CDU-Mitglieder Rücktritt von Berliner Regierungschef Wegner
-
Kontroverse Debatte über Kassen-Reform vor Abstimmung im Bundestag
-
Waldbrand in Spanien: Mindestens elf Tote und 19 Vermisste
-
Getöteter iranischer Ayatollah Ali Chamenei nach mehrtägigen Trauerfeiern beigesetzt
Terrorverdächtige sollen Explosion auf Weihnachtsmarkt in Leverkusen geplant haben
Die beiden in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg wegen der Vorbereitung eines Anschlags festgenommenen Jugendlichen sollen laut Ermittlern eine verheerende Detonation auf einem Weihnachtsmarkt in Leverkusen geplant haben. Die Jugendlichen hätten beabsichtigt, einen Kleinlaster durch "Brennstoffe" zur Explosion zu bringen und dadurch Besucher zu töten, teilte die Generalstaatsanwaltschaft in Düsseldorf am Donnerstag mit. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) warnte derweil vor der Gefahr von islamistischen Anschlägen.
Der 15-Jährige aus dem Rheinisch-Bergischen-Kreis sei dringend verdächtig, den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Leverkusen gemeinsam mit einem 16-Jährigen aus Brandenburg gemäß der Ideologie der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) geplant zu haben, erklärten die Ermittler. Er war demnach für Anfang Dezember geplant.
"Entsprechend der Tatplanung will der Beschuldigte sich bereits Benzin verschafft haben", hieß es in der entsprechenden Mitteilung der Generalstaatsanwaltschaft zum Stand der Ermittlungen. Vorrätig gehaltene Brennstoffe seien bei Durchsuchungen bislang jedoch nicht gefunden worden.
Die Jugendlichen sollen demnach zudem beabsichtigt haben, nach der Tat gemeinsam aus Deutschland auszureisen und sich dem IS-Ableger Provinz Chorasan anzuschließen. Chorasan ist die historische Bezeichnung für eine Region in Zentralasien, die unter anderem Teile der heutigen Staaten Afghanistan, Pakistan und Iran umfasst.
Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt nach eigenen Angaben unter anderem wegen der Verabredung zu einem heimtückischen Mord aus niedrigen Beweggründen in Tateinheit mit der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Der am Dienstag gefasste 15-Jährige befindet sich seit Mittwoch in Untersuchungshaft. Die Auswertung beschlagnahmter Speichermedien dauere an, hieß es weiter.
Ebenfalls am Dienstag war der 16-jährige zweite Verdächtige in Brandenburg festgenommen worden. Der Staatsanwaltschaft in Neuruppin zufolge besteht gegen den 16-Jährigen aus dem Kreis Ostprignitz-Ruppin der dringende Tatverdacht der Planung und Vorbereitung eines Terroranschlags. Auch gegen ihn wurde am Mittwoch Haftbefehl erlassen. Laut Landesinnenministerium handelt es sich bei dem 16-Jährigen um einen russischen Staatsbürger.
Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) erklärte dazu, der Jugendliche sei von der Brandenburger Polizei festgenommen worden, weil er "im konkreten Verdacht steht, einen Anschlag vorbereitet zu haben". "Wir sehen im islamistischen Spektrum vermehrt Aufrufe zu Attentaten und Anschlägen", fügte er hinzu. "Wir sind wachsam und unsere Sicherheitskräfte tun alles Notwendige, um mögliche Gefahren abzuwenden."
Derweil warnte Bundesinnenministerin Faeser wie zuvor bereits der Bundesverfassungsschutz vor der Gefahr islamistischer Anschläge hierzulande. "Islamistische Terrororganisationen, aber auch islamistische Einzeltäter sind eine jederzeit bestehende, erhebliche Gefahr", sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Donnerstagsausgaben). "Der Krieg in Gaza infolge des barbarischen Terrors der Hamas gegen Israel hat unmittelbare Auswirkungen auf unsere Sicherheitslage", sagte die zuständige Ministerin weiter.
Faeser zufolge ist die Gefahr einer weiteren Radikalisierung von islamistischen Gewalttätern "hoch". Die Behörden in Deutschland seien "in den letzten Wochen so konsequent gegen die islamistische Szene vorgegangen, weil wir die veränderte Bedrohungslage genau im Blick haben".
Zuvor hatte bereits das Bundesamt für Verfassungsschutz angesichts des Kriegs im Nahen Osten vor der akuten Gefahr islamistischer Anschläge in Deutschland gewarnt. "Die Gefahr ist real und so hoch wie seit langem nicht mehr", erklärte Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang am Mittwoch in Berlin. Das Anschlagsrisiko habe "eine neue Qualität" erreicht.
Angesichts der Bedrohungslage und unter Verweis auf die notwendige Absicherung von Weihnachtsmärkten forderte die Gewerkschaft der Polizei (GdP) von Bund und Bundesländern bessere Arbeitsbedingungen für Beschäftigte der Sicherheitsbehörden. "Abwarten bis zu einem Terroranschlag darf es nicht geben, jetzt ist die Zeit zu handeln", erklärte der GdP-Bundesvorsitzende Jochen Kopelke am Donnerstag.
Die Arbeit der Behörden sei geprägt von "Dauerbelastung", "Überstunden" und einem "großen Verletzungsrisiko", fügte Kopelke hinzu. Es brauche dringend "mehr Geld" und "eine Priorisierung aller politischen Vorgänge zur Inneren Sicherheit".
W.Morales--AT