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Baerbock zu erstem Besuch in Saudi-Arabien eingetroffen
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) ist zum Auftakt ihrer dreitägigen Reise durch die Golfregion in Saudi-Arabien eingetroffen. Erster Programmpunkt war ein Treffen am Montag mit ihrem saudiarabischen Kollegen Prinz Faisal bin Farhan in der Hafenstadt Dschiddah am Roten Meer. Zentrale Themen sollten die Konflikte im Jemen und im Sudan sein - Saudi-Arabien bemüht sich in beiden Ländern um eine diplomatische Lösung.
Auch die Lage der Menschenrechte und die Frauenrechte in Saudi-Arabien sollten zur Sprache kommen. Baerbock hatte zum Auftakt der Reise angekündigt, diese Themen in dem konservativ-islamischen Königreich anzusprechen. Am Dienstag reist Baerbock dann weiter ins Emirat Katar.
"In den aktuellen Krisen der Region haben die Stimmen Saudi-Arabiens und Katars enormes Gewicht", erklärte Baerbock zu Beginn ihrer Reise. Ihr Besuch gelte einer Region, "in der sich Spannungen jederzeit zu entladen drohen und viele überzeugt sind, Konflikte mit militärischen Mitteln lösen zu können". Ihr gehe es "um belastbare Kanäle zu unseren Partnern am Golf - und darum, sie in ihrem Engagement für Stabilität und Sicherheit der Region zu bestärken".
Am Montagnachmittag will Baerbock den Hafen von Dschiddah besuchen, wo in den vergangenen Wochen tausende Flüchtlinge aus dem Sudan ankamen. Der Krisenstaat liegt am gegenüberliegenden Ufer des Roten Meeres . Zudem will sich Baerbock in Dschiddah mit saudiarabischen Kunstschaffenden austauschen.
Am Dienstag steht der Jemenkrieg im Zentrum von Baerbocks Gesprächen. In der saudiarabischen Hafenstadt ist eine Begegnung mit dem jemenitischen Außenminister Chaled al-Jamani geplant. Zudem will die Ministerin den UN-Koordinator für humanitäre Hilfe im Jemen, David Gressley, treffen, ehe sie in die katarische Hauptstadt Doha weiterreist.
Dort sind Treffen mit Ministerpräsident Chalid Al Thani und Außenminister Muhammad Al Thani vorgesehen. Das Emirat hat für Deutschland eine wachsende Bedeutung als Gaslieferant.
N.Walker--AT