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FTX-Gründer Bankman-Fried wegen Betrugs angeklagt
Vom Krypto-Wunderkinder zum Angeklagten: Die US-Justiz hat den auf den Bahamas festgenommenen Gründer der insolventen Kryptowährungs-Plattform FTX, Sam Bankman-Fried, wegen Betrugs angeklagt. Eine Bundesstaatsanwaltschaft in New York veröffentlichte am Dienstag eine acht Anklagepunkte umfassende Anklageschrift. Die Ermittler werfen dem 30-Jährigen darin unter anderem Betrug an Kunden und Kreditgebern, Verschwörung zum Betrug, Verschwörung zur Geldwäsche und Verstöße gegen Gesetze zur Wahlkampffinanzierung vor.
Zugleich verklagten die US-Börsenaufsicht SEC und die Regulierungsbehörde CFTC den einst gefeierten Kryptowährungs-Star, der am Montag auf Betreiben der USA in seiner Wohnung in Nassau auf den Bahamas festgenommen worden war und an die USA ausgeliefert werden soll.
Die SEC erklärte, der auch unter seinen Initialen "SBF" bekannte Jungunternehmer habe "in betrügerischer Absicht" Milliardensummen von Anlegern veruntreut. "Wir gehen davon aus, dass Sam Bankman-Fried ein Kartenhaus auf einem Fundament der Täuschung gebaut hat, während er den Anlegern erzählte, dass es eines der sichersten Gebäude in der Kryptowelt sei", erklärte SEC-Chef Gary Gensler.
Bankman-Fried hatte wie kein anderer den Aufstieg von Kryptowährungen hin zu einer vermeintlich seriösen Investition verkörpert. Seine 2019 gegründete FTX-Plattform wurde von Prominenten in Werbekampagnen beworben, er selbst war regelmäßig Gast bei politischen Veranstaltungen in Washington und spendete Millionenbeträge für Politiker. Anfang November brach das Geschäftskonstrukt jedoch zusammen.
Zentral ist dabei der Hedgefonds Alameda, den ebenfalls Bankman-Fried gegründet hatte und in den ein Großteil der bei FTX angelegten Gelder flossen. Am 2. November wurde diese Verbindung bekannt. Außerdem kam ans Licht, dass Alamedas Kapital hauptsächlich in der Krypto-Währung FTT gehalten wurde. Diese wiederum wurde von FTX faktisch ohne Gegenwert ausgegeben. FTX-Kunden zogen daraufhin massenhaft ihr Kapital zurück, der Wert von FTT ging in den Keller.
FTX war plötzlich nicht mehr in der Lage, Kunden das eingezahlte Geld auszuzahlen. Am 11. November meldete das Unternehmen Konkurs an. Das Geld der Anleger ist wohl weg. Die Kryptowährungs-Plattform soll zeitweilig 32 Milliarden Dollar (30 Milliarden Euro) verwaltet haben. Ihre Pleite erschütterte die Krypto-Welt und ließ den Kurs mehrerer Digitalwährungen wie dem Bitcoin einbrechen.
Bankman-Fried wurde am Montag in Nassau festgenommen, wo er lebt und wo seine Firma ihren Sitz hat. Der Generalstaatsanwalt der Bahamas, Ryan Pinder, erklärte, er erwarte einen Auslieferungsantrag der USA. Die Behörden der Bahamas werden demnach ebenfalls eine "strafrechtliche Untersuchung der FTX-Pleite" einleiten. Am Dienstag erschien Bankman-Fried in Nassau vor einem Gericht, wie örtliche Medien berichteten.
Der 30-Jährige hätte eigentlich am Dienstag wegen der FTX-Pleite unter Eid vor dem US-Kongress aussagen sollen. In den vergangenen Wochen hatte er sich über juristischen Rat hinweggesetzt und eine Reihe von Interviews gegeben. In verschiedenen Medien legte er meist per Videoschalte aus Nassau seine Version des plötzlichen Scheiterns seines Unternehmens dar.
Im Gespräch mit dem "Handelsblatt" etwa sagte Bankman-Fried, er habe dem Hedgefonds Alameda zu sehr vertraut. Der Fonds war ab 2021 von seiner ehemaligen Lebensgefährtin Caroline Ellison verwaltet worden.
Im Raum steht neben dem Vorwurf des Betrugs auch der der Marktmanipulation wegen der Verflechtung von FTX und Alameda. "Wenn er verurteilt wird, könnte er angesichts der Höhe des Betrugsbetrags für den Rest seines Lebens ins Gefängnis gehen", sagte der Rechtsexperte Jacob Frenkel der Nachrichtenagentur AFP.
A.O.Scott--AT