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Trump-Prozess: Anklage verlangt neue Strafen wegen Verstößen gegen Rede-Verbot
Im Schweigegeld-Prozess gegen Donald Trump hat die Staatsanwaltschaft weitere Geldstrafen wegen Verstößen des ehemaligen US-Präsidenten gegen ein Rede-Verbot gefordert. "Der Angeklagte hat bewiesen, dass er willens ist, alles zu sagen und zu tun, um den Prozess zu behindern", sagte Staatsanwalt Christopher Conroy am Donnerstag vor dem Gericht in New York.
Tote und Zerstörungen durch schwere Überschwemmungen im Süden Brasiliens
Bei schweren Überschwemmungen im Süden Brasiliens sind bereits mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. 21 weitere Menschen würden noch vermisst, teilten die Behörden im betroffenen Bundesstaat Rio Grande do Sul am Donnerstag mit. Etwa 5200 Menschen aus mehr als 130 Orten mussten ihre Häuser verlassen. Der Gouverneur von Rio Grande do Sul, Eduardo Leite, sprach bei einer Pressekonferenz von der "schlimmsten Katastrophe in der Geschichte unseres Bundesstaates".
Toter in Container in Leipzig: Tatverdächtiger verhaftet
Nach dem Fund eines Toten in einem Container nahe de Leipziger Hauptbahnhof ist ein 24-Jähriger verhaftet worden. Er ist nach Angaben der Polizei vom Donnerstag dringend verdächtig, das 43 Jahre alte Opfer, einen Mann ohne festen Wohnsitz, getötet zu haben. Der Tatverdächtige sitzt in Untersuchungshaft.
70-Jähriger stirbt bei Zusammenstoß zweier Boote in Nordrhein-Westfalen
Beim Zusammenstoß eines Boots mit einem Schiff auf dem Mittellandkanal in Minden in Nordrhein-Westfalen ist ein 70-Jähriger gestorben. Der Mann konnte nur noch tot aus dem Wasser geborgen werden, wie die örtliche Polizei am Donnerstag mitteilte. Demnach prallte am späten Mittwochvormittag ein Sportboot gegen ein Güterschiff und sank.
Anklage fordert nach tödlicher Messerattacke von Brokstedt lebenslange Haft
Nach der Messerattacke in einem Regionalzug bei Brokstedt in Schleswig-Holstein mit zwei Toten im Januar 2023 hat die Staatsanwaltschaft lebenslange Haft für den Angeklagten gefordert. Ibrahim A. habe zwei heimtückische Morde begangen, sagte Staatsanwältin Janina Seyfert am Donnerstag in ihrem Plädoyer vor dem Landgericht Itzehoe. Er habe aus niedrigen Beweggründen völlig unvermittelt "in einer absoluten Alltagssituation" ihm fremde Menschen getötet.
29-Jährige wollte Exfreund in Rollstuhl bringen - Bewährungsstrafe in Mönchengladbach
Weil sie ihren Exfreund in den Rollstuhl bringen wollte, ist eine 29-Jährige aus Mönchengladbach zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden. Die Frau bot im Darknet Geld für die Tat, wie ein Sprecher des Landgerichts Mönchengladbach am Donnerstag sagte. Es sollte demnach wie ein Autounfall aussehen.
Maersk: Huthi-Angriffe im Roten Meer führen zu Gewinnrückgang - Preise ziehen an
Die dänische Reederei Maersk hat vor dem Hintergrund der Huthi-Angriffe im Roten Meer und damit verbundener alternativer Frachtrouten einen Gewinnrückgang im ersten Quartal des Jahres gemeldet. Der Nettogewinn betrug 177 Millionen Dollar (165 Millionen Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag in Kopenhagen mitteilte, das war ein Rückgang um das 13-Fache im Jahresvergleich.
Mann wird bei Bahnunfall in Hessen von Zug erfasst und stirbt
Ein Mann ist bei einem Bahnunfall in Hessen von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. Er starb noch am Unfallort, wie die Polizei in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall in der Nacht zum Mittwoch am Bahnhof Eschborn. Der Mann wurde von einem einfahrenden Zug erfasst. In der Folge wurde der Bahnverkehr für zwei Stunden gesperrt.
Lebenslang für Ehepaar in Memminger Doppelmordprozess - zudem besondere Schuldschwere
In einem Doppelmordprozess hat das Landgericht Memmingen ein angeklagtes Ehepaar wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Außerdem stellte das Gericht am Donnerstag laut einem Gerichtssprecher bei Patrick O. und dessen Ehefrau Julia O. die besondere Schwere der Schuld fest, womit eine vorzeitige Haftentlassung weitestgehend ausgeschlossen ist. Ein mitangeklagter Freund des Paars erhielt wegen Beihilfe drei Jahre und zehn Monate Gefängnis.
Acht Jahre Freiheitsstrafe für Jugendlichen wegen Mordes an 82-Jähriger
Siebeneinhalb Jahre nach dem gewaltsamen Tod einer 82-Jährigen im brandenburgischen Cottbus ist ein junger Mann zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der damals 17-Jährige die Frau in ihrer Wohnung erwürgt hatte, um ihr danach Wertgegenstände und Geld zu stehlen, wie ein Sprecher des Landgerichts Neuruppin am Donnerstag sagte.
Unbekannter greift Transfrau in Berlin mit Gürtel an
Ein Unbekannter hat in Berlin eine Transfrau mit einem Gürtel angegriffen. Die 31-Jährige wurde dabei am Kopf verletzt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Vorfall ereignete sich demnach am Mittwochnachmittag im Stadtteil Tiergarten. Dabei sei die Frau von hinten angegriffen worden. Anschließend sei der Unbekannte geflüchtet.
Vier Festnahmen bei Durchsuchung gegen groß angelegten Diebstahl von Klappkisten
Ermittler haben bei Durchsuchungen in Rheinland-Pfalz vier Männer festgenommen, die im großen Stil Klappkisten gestohlen und mit ihnen gehandelt haben sollen. Alle vier kamen in Untersuchungshaft, wie die Polizei in Ludwigshafen am Donnerstag mitteilte. Demnach sollen sie die Kisten gewerbsmäßig und länderübergreifend gestohlen und weiterverkauft haben. Damit erlangten sie mehr als eine Million Euro.
Anklage fordert in neuem Prozess um Amokfahrt von Trier lebenslange Haft
Im neuerlichen Prozess um die tödliche Amokfahrt von Trier vom 1. Dezember 2020 mit sechs Toten hat die Staatsanwaltschaft erneut lebenslange Haft wegen Mordes gefordert. Sie forderte in ihrem Plädoyer am Donnerstag, den Angeklagten zudem wegen versuchten Mordes und versuchten Totschlag zu verurteilen, wie eine Gerichtssprecherin der mitteilte.
Unglück bei Höhenfeuer in Sachsen: Polizei ermittelt wegen Brandbeschleuniger
Nach der Verpuffung bei einem traditionellen sogenannten Höhenfeuer in Sachsen mit einer schwerverletzten Fünfjährigen sucht die Polizei nach dem Verantwortlichen für das Unglück. Es seien Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet worden, weil Brandbeschleuniger verteilt worden sei, teilte die Polizei in Zwickau am Donnerstag mit. Gesucht werde nun nach demjenigen, der den Brandbeschleuniger auf den Holzhaufen schüttete.
41-Jähriger stürzt bei Arbeitsunfall in Hessen von Gabelstapler und stirbt
Ein 41-Jähriger ist bei einem Arbeitsunfall in Hessen aus dem Arbeitskorb eines Gabelstaplers gefallen und gestorben. Der Mann erlag seinen Verletzungen in einem Krankenhaus, wie die Polizei in Kassel am Donnerstag mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall bereits am Freitag der vergangenen Woche auf dem Firmengelände eines Reifenhandels in Baunatal.
18-Jähriger erschießt Vater bei Jagdausflug in Franken
Bei einem Jagdausflug im bayerischen Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim soll ein 18 Jahre alter Mann seinen Vater schossen haben. Spaziergänger entdeckten die Leiche des 54-Jährigen am Mittwoch südlich der Gemeinde Burgbernheim, wie das Polizeipräsidium Mittelfranken am Donnerstag in Nürnberg mitteilte. Es sei davon auszugehen, dass der Mann während des Jagdausflugs erschossen worden sei.
Neuer Prozess gegen Weinstein in New York soll nach dem Sommer beginnen
Dem früheren US-Filmmogul Harvey Weinstein wird nach der Annullierung seines New Yorker Hafturteils wegen sexueller Gewalt nach dem Sommer dort erneut der Prozess gemacht. Bei einem Termin mit dem weiterhin inhaftierten Weinstein kündigte Richter Curtis Farber am Mittwoch (Ortszeit) an, dass das neue Gerichtsverfahren nach dem Labor-Day-Feiertag am 2. September beginnen werde. Einen konkreten Termin nannte der Richter noch nicht.
Verband schätzt Schäden durch Versicherungsbetrug auf über sechs Milliarden Euro
Versicherern entstehen durch Versicherungsbetrug einer Schätzung zufolge mehr als sechs Milliarden Euro Schaden pro Jahr. Der Anteil der Verdachtsfälle an allen Schadensmeldungen liege konstant bei etwa zehn Prozent, teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Donnerstag in Berlin mit.
Evangelische Kirche wird "kleiner und ärmer": Austritte erneut auf Rekordhoch
Die evangelische Kirche hat im vergangenen Jahr erneut rund 380.000 Mitglieder durch Kirchenaustritte verloren. Damit blieb die Zahl der Austritte 2023 gegenüber dem vorherigen Rekordjahr 2022 unverändert hoch, wie die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) am Donnerstag in Hannover mitteilte.
Bessere Prävention soll Zahl der Suizide senken
Durch bessere Vorsorge will die Bundesregierung versuchen, die Zahl der Suizide in Deutschland zu senken. Das geht aus der Nationalen Suizidpräventionsstrategie hervor, die Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Donnerstag in Berlin vorstellte. "Wir müssen das gesellschaftliche Tabu von Tod und Suizid überwinden, psychische Erkrankungen von ihrem Stigma befreien und Hilfsangebote besser bündeln", hob Lauterbach hervor.
Weinstein nach Aufhebung von Vergewaltigungsurteil vor Gericht erschienen
Knapp eine Woche nach der Aufhebung des New Yorker Vergewaltigungsurteils gegen ihn ist der frühere Film-Mogul Harvey Weinstein am Mittwoch vor Gericht erschienen. Der körperlich sichtlich angeschlagene Weinstein wurde in einem Rollstuhl sitzend in einen Gerichtssaal in Manhattan gefahren, wie ein AFP-Reporter berichtete.
BGH: Vergewaltigungsurteil gegen selbsternannten Schamanen aus Bayern rechtskräftig
Ein selbsterklärter Schamane und Wunderheiler aus Bayern muss wegen Vergewaltigung ins Gefängnis. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigte das entsprechende Urteil des Landgerichts München II nach Angaben vom Donnerstag. Das Landgericht hatte den damals 64-Jährigen im Juni zu einer Haftstrafe von sechs Jahren und zehn Monaten verurteilt, weil er eine 14-Jährige vergewaltigt hatte. (Az. 1 StR 423/23)
Tödliche Silikonölspritze in Penis: BGH verwirft Revision von Angeklagtem
Weil er einem Bekannten Silikonöl in die Genitalien spritzte, muss ein früherer Kellner ins Gefängnis. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verwarf laut einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss die Revision des Manns aus Nordrhein-Westfalen gegen das Urteil des Wuppertaler Landgerichts. Dieses hatte den damals 46-Jährigen im August wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu fünf Jahren Haft verurteilt. (Az. 3 StR 61/24)
Behörden zerschlagen großes europaweites Netzwerk von Telefonbetrügern
Ermittler aus Deutschland und mehreren Balkanländern haben ein großes europaweites Netzwerk von Telefonbetrügern zerschlagen. Es handle sich bei dem Fall um den "wohl europaweit größten Callcenterbetrug", erklärten mehrere baden-württembergische Behörden am Donnerstag gemeinsam in Stuttgart. Demnach wurden 20 Menschen festgenommen und zwölf Callcenter zerschlagen.
Fast acht Jahre Jugendstrafe für 15-Jährigen wegen Mordes an Sechsjährigem
Wegen Mordes an einem sechsjährigen Jungen in Pragsdorf in Mecklenburg-Vorpommern hat das Landgericht Neubrandenburg einen 15-Jährigen zu einer langjährigen Jugendstrafe verurteilt. Das Gericht verhängte am Donnerstag sieben Jahre und neun Monate. Er hatte gestanden, das Kind aus der Nachbarschaft im September 2023 in einem Gebüsch beim Bolzplatz des Dorfs gewürgt und mit mehreren Messerstichen getötet zu haben.
Schwerer Unfall mit Maiwagen bei Freiburg: Polizei veröffentlicht Einzelheiten
Nach dem schweren Unfall mit dem Anhänger eines sogenannten Maiwagens in Baden-Württemberg hat die Polizei in Freiburg am Donnerstag Einzelheiten zum Unfallgeschehen veröffentlicht. Demnach fuhr das Gespann am Mittwochmittag langsam nach links in eine Straße in Kandern ein. Wegen des dortigen Quergefälles von neun Prozent nach rechts und der Beladung und Besetzung des Anhängers sei dieser umgekippt.
Plädoyers in Prozess um tödliche Messerattacke in Zug bei Brokstedt erwartet
Mehr als ein Jahr nach der tödlichen Messerattacke in einem Regionalzug bei Brokstedt in Schleswig-Holstein werden im Prozess gegen den mutmaßlichen Täter am Donnerstag (09.30 Uhr) die Plädoyers und das letzte Wort des Angeklagten erwartet. Der 34-jährige Ibrahim A. muss sich seit Juli vor dem Landgericht Itzehoe unter anderem wegen zweifachen Mordes und vierfachen Mordversuchs verantworten. Die Anklage geht von einer heimtückischen Tat aus niedrigen Beweggründen aus, welche die Opfer im Alltag überraschte.
Prozess um toten Sechsjährigen in Pragsdorf: Urteil in Neubrandenburg erwartet
Im Prozess um den Tod eines sechsjährigen Jungen in Pragsdorf in Mecklenburg-Vorpommern will das Landgericht Neubrandenburg am Donnerstag (10.00 Uhr) das Urteil verkünden. Der 15-jährige Angeklagte gestand, im September 2023 das Kind aus der Nachbarschaft in einem Gebüsch beim Bolzplatz des Dorfs gewürgt und mit mehreren Messerstichen getötet zu haben. Die Staatsanwaltschaft beantragte eine zehnjährige Jugendstrafe wegen Mordes, die Verteidigung sieben Jahre Haft wegen Totschlags.
Zahlreiche Touristen in Kenia durch Überschwemmungen eingeschlossen
Durch die Überschwemmungen in Kenia sind rund hundert Touristen im berühmten Naturschutzgebiet Maasai Mara eingeschlossen worden. Ein Vertreter der örtlichen Behörden, Stephen Nakola, sagte am Mittwoch, in dem im Südwesten Kenias liegenden Gebiet seien derzeit etwa hundert Touristen in Zeltlagern und Hütten blockiert. Dies sei allerdings eine "vorläufige Zahl", denn zu einer ganzen Reihe von Lagern sei derzeit ein Zugang unmöglich.
Weinstein nach Aufhebung von Vergewaltigungs-Urteil vor Gericht erschienen
Knapp eine Woche nach der Aufhebung des New Yorker Vergewaltigungsurteils gegen ihn ist der frühere Film-Mogul Harvey Weinstein am Mittwoch vor Gericht erschienen. Der körperlich sichtlich angeschlagene Weinstein wurde in einem Rollstuhl sitzend in einen Gerichtssaal in Manhattan gefahren, wie ein AFP-Reporter berichtete.
Linke Demonstrationen zu 1. Mai beginnen - teilweiser Abbruch in Stuttgart
In mehreren deutschen Städten haben zum Tag der Arbeit Demonstrationen von linken Aktivisten begonnen. Eine Versammlung in Stuttgart wurde teilweise aufgelöst, nachdem es der Polizei zufolge zu Angriffen auf Beamte gekommen war. Die Berliner Polizei sprach von einer weitgehenden störungsfreien Walpurgisnacht, am Mittwochnachmittag sollte dort die Demonstration "Revolutionärer 1. Mai" starten, wozu tausende Menschen erwartet wurden.
Anhänger von Maiwagen nahe Freiburg umgestürzt - etwa 30 Verletzte
Bei einem schweren Unfall mit dem Anhänger eines sogenannten Maiwagens sind nahe Freiburg in Baden-Württemberg am Mittwoch etwa 30 Menschen verletzt worden. Zehn Menschen seien bei dem Unglück in Kandern schwer verletzt worden, teilte die Polizei in Freiburg mit. Mehrere Rettungshubschrauber seien im Einsatz, unter anderem auch aus der benachbarten Schweiz.