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KI-Kompetenz wird zur Pflicht: Neue Anforderungen im digitalen Arbeitsmarkt
Die aktuelle Arbeitsmarktsituation trifft auf wachsende Anforderungen an den kompetenten Einsatz künstlicher Intelligenz. Der EU AI Act rückt KI-Kompetenzen stärker in den Fokus und erhöht den Weiterbildungsbedarf bei Beschäftigten, Arbeitssuchenden und Unternehmen. Berufliche Qualifizierung wird damit zu einem zentralen Faktor, um Qualifikationslücken zu schließen, Beschäftigungsfähigkeit zu sichern und die digitale Transformation aktiv zu gestalten.
Berlin, 20. Juli 2026. Seit Februar 2025 gelten im Rahmen des EU AI Act erstmals Anforderungen an KI-Kompetenz für Anbieter und Anwender von KI-Systemen; weitere zentrale Vorgaben werden ab August 2026 anwendbar. Für Unternehmen wächst damit der Druck, Beschäftigte nicht nur technisch auszustatten, sondern auch im sicheren und produktiven Umgang mit Künstlicher Intelligenz zu qualifizieren. Das Berliner Weiterbildungsinstitut Institute for Digital Education (IFDE) richtet seine Angebote deshalb auf anwendungsbezogene KI-Kompetenz in Marketing, digitaler Kommunikation und weiteren digitalen Arbeitsfeldern aus.
Der Bedarf entsteht in einem Arbeitsmarkt, der ohnehin unter hohem Qualifikationsdruck steht. Das World Economic Forum erwartet bis 2030 eine Veränderung von 39 Prozent der Kernkompetenzen, während das IAB für das erste Quartal 2026 weiterhin 1,15 Millionen offene Stellen meldet. Gleichzeitig verändert der zunehmende Einsatz Künstlicher Intelligenz konkrete Aufgabenprofile in Unternehmen.
Damit entsteht eine neue Kompetenzlücke. Unternehmen suchen weiterhin Fachkräfte, benötigen aber zunehmend anderes Können: Menschen, die technologische Anwendungskompetenz mit fachlichem Verständnis verbinden und KI nicht isoliert, sondern eingebettet in konkrete Arbeitsprozesse einsetzen können. Besonders sichtbar wird diese Entwicklung in Bereichen wie Marketing, Kommunikation und Prozessautomatisierung.
„KI-Kompetenz entsteht nicht dadurch, dass Menschen ein einzelnes Tool bedienen können. Entscheidend ist, ob sie KI sinnvoll in reale Arbeitsprozesse übersetzen können, ob in der Prozessautomatisierung, Gestaltung von Workflows, im Marketing oder in der digitalen Kommunikation“, sagt Manuel Leucht, Gründer und Geschäftsführer des Institute for Digital Education. „Unternehmen brauchen keine abstrakte KI-Begeisterung, sondern Menschen, die digitale Aufgaben strukturierter, schneller und nutzbar lösen können."
Weiterbildung wird zur Voraussetzung beruflicher Anschlussfähigkeit
Die Gründung des IFDE geht auch auf diese Beobachtung zurück. In eigenen Unternehmens- und Digitalprojekten erlebte Leucht immer wieder, dass zwischen technologischen Möglichkeiten und tatsächlich vorhandenen Anwendungskompetenzen eine spürbare Lücke besteht. Während Unternehmen neue digitale Aufgaben schaffen und KI-gestützte Prozesse einsetzen wollen, fehlt vielen Menschen noch der praktische Zugang zu den dafür notwendigen Werkzeugen. Mit dem IFDE möchte Leucht dazu beitragen, diese Lücke zu schließen: durch Weiterbildung, die nicht bei theoretischem Technologiewissen stehen bleibt, sondern konkrete berufliche Anwendung ermöglicht.
Das IFDE setzt deshalb auf praxisorientierte Weiterbildungen, die digitale Grundlagen mit KI-gestützten Arbeitsweisen verbinden. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Prompt Engineering, Agent Building im Kontext von digitalem Marketing, Datenanalyse, Automatisierung und der Einsatz digitaler Werkzeuge in konkreten beruflichen Szenarien.
Mit Lehrgängen wie „Spezialist für digitale Medien & KI-gestütztes Online-Marketing“ sowie modularen Angeboten im Bereich AI Prompt Engineering und KI-Workflows, Agents und Automatisierung richtet sich das IFDE sowohl an arbeitsuchende Menschen als auch an Beschäftigte, die ihre digitalen Kompetenzen gezielt erweitern möchten. Die Weiterbildungen sind AZAV-zertifiziert und können bei Vorliegen der individuellen Voraussetzungen über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit beziehungsweise des Jobcenters gefördert werden. Für Unternehmen kommen zudem Fördermöglichkeiten nach dem Qualifizierungschancengesetz in Betracht. Darüber hinaus schließen alle Kurse mit einem IHK-Zertifikatstest ab.
KI verändert nicht nur Jobs, sondern Anforderungen an Qualifikation
Besonders relevant wird Weiterbildung, wenn sich klassische Berufsprofile schneller verändern als formale Qualifikationswege. Für Arbeitssuchende reicht es immer seltener aus, bisherige Berufserfahrung nachzuweisen. Entscheidend wird zunehmend, ob vorhandene Erfahrung mit neuen digitalen Arbeitsweisen verbunden werden kann. Für Beschäftigte gilt Ähnliches: Berufliche Stabilität entsteht immer weniger durch einmal erworbene Abschlüsse allein, sondern durch die Fähigkeit, Kompetenzen laufend zu aktualisieren.
„Wir sehen Weiterbildung nicht als Zertifikatsfrage, sondern als Übersetzungsarbeit zwischen Arbeitsmarkt, Technologie und konkreter beruflicher Praxis“, so Leucht. „Gerade der Einsatz von KI macht sichtbar, dass wir nicht weniger Menschen brauchen, sondern Menschen mit anderer Qualifikation. Wer KI sinnvoll einsetzen will, muss Prozesse verstehen, Ergebnisse bewerten und wissen, wo Automatisierung hilft und wo menschliche Einordnung unverzichtbar bleibt.“
Die Angebote des IFDE können je nach Format in Vollzeit oder Teilzeit absolviert werden. Ziel ist es, Teilnehmende auf Tätigkeitsfelder vorzubereiten, in denen digitale Sichtbarkeit, datenbasierte Entscheidungen, KI Workflows und moderne Marketingkommunikation zunehmend zusammenwachsen.
Über das Institute for Digital Education
Das Institute for Digital Education (IFDE) ist ein AZAV-zertifiziertes Berliner Bildungsinstitut mit Schwerpunkt auf digitaler Bildung und beruflicher Weiterbildung. Das Unternehmen entwickelt Online-Weiterbildungen mit Schwerpunkt auf KI-Kompetenz in Bereichen wie Online-Marketing und verwandten digitalen Disziplinen. Ziel ist es, Teilnehmende praxisnah auf aktuelle Anforderungen des digitalen Arbeitsmarktes vorzubereiten und vorhandene Kompetenzen gezielt zu vertiefen.
Pressekontakt
IFDE Institute for Digital Education GmbH
Jessnerstr. 60
10247 Berlin
E-Mail: [email protected]
Web: www.institutefordigitaleducation.de
Quellenhinweise
Die in der Pressemitteilung genannten Arbeitsmarkt- und Kompetenzdaten beziehen sich auf den Future of Jobs Report 2025 des World Economic Forum, die IAB-Stellenerhebung für das erste Quartal 2026 sowie auf die Vorgaben des EU AI Act zur KI-Kompetenz.
Kontakt
IFDE Institute for Digital Education
Selina Schroeter
Jessnerstr. 60
10247 Berlin
017674731194
https://www.institutefordigitaleducation.de
N.Mitchell--AT